Sonntag, 4. August 2013

Rafting Ötztal Teil 1 - Imster Schlucht

Vor ein paar Wochen hat es mich ins Ötztal zum Raften verschlagen. Ziel war es ein Schlauchboot unbeschadet und auf der richtigen Seite durch die österreichischen Gewässer der Imster Schlucht, Ötztaler Ache und der Sana zu steuern. Hierbei sollten wir durch das Team von Faszinatour unterstützt werden, dass sich um unser Wohlergehen am Ufer und auf dem Wasser gekümmert hat. Wasser bedeutet in dem Fall Fließgewässer, welches, die Coolness des Guides vorausgesetzt, zu einem ziemlich spannenden Unterfangen werden kann und was soll ich sagen, unsere Guides Doug und Marcel waren sehr cool und haben uns gefühlt in jede Stromschnelle hinein, beispielhaft hindurch und noch heraus geführt. Am Ende ist Keiner ohne das absichtliche Zutun seiner Boots-"Kameraden" baden gegangen, was nicht heißt, dass wir nicht nass geworden sind. :-) Hier der Teil 1 - die Imster Schlucht

Rafting, laut Wikipedia, eine Wassersportart bei der man in einem Schlauchboot (Raft) einen Fluss höherer Wildwasserschwierigkeitsgrade befährt. Betreut wurden wir dabei von dem Team von Faszinatour Outdoor Events, die uns ein unvergessliches Wochenende bescherten.

Am Freitagabend begann das Wochenende mit einem gemeinsamen Essen der ganzen Gruppen im "Platschnass Stadl" in Haiming, dem Standort der Agentur. Wir hatten das rundum sorglos Paket mit Abendessen am Freitag und "Grillen" am Samstag gebucht. Nach einer reichlichen Mahlzeit, wurden den Teams die jeweiligen Startzeiten für den nächsten Morgen und der Guide zugewiesen. Danach waren alle Formalitäten erledigt und die Aspiranten konnten noch am Lagerfeuer im Innenhof etwas entspannen und ihren Bedenken und Gefühlen freien Lauf lassen. Wir haben uns für Rauchen und den Genuss des ein oder anderen kühlen Biers entschieden.

Am Samstag ging es dann um 10:30 Uhr los. Nachdem wir uns in Helm, Neopren-Anzug + Schuhe und Schwimmweste gezwängt hatten, wurden die Teams mit dem Bus zum Einstieg in die Imster Schlucht gefahren. (Neopren-Schuhe übrigens immer eine Nummer kleiner nehmen. Es ist leichter wieder ins Boot zu klettern, wenn man nicht den halben Fluss in den Schuhen hat) Die Imster Schlucht ist ein ca. 14 km langer Flussabschnitt des Inn und ist mit Wildwasserschwierigkeitsstufe III als schwierig eingestuft. Soweit die Theorie, sie dient häufig als Warm-Up für die Ötztaler Ache, die ein gutes Teamwork und die richtige Umsetzung der Kommandos voraussetzt.

Ein paar grundlegende Rafting-Kommandos wie Rudertakt angeben, links bzw. rechts paddeln und die Gewichtsverlagerung auf eben diese Seiten gab es noch am Ufer. Die richtige Schwimmtechnik für den Fall, dass man aus irgendeinem Grund Ganzkörperkontakt mit dem entsprechenden Fließgewässer haben sollte, wurde anschließend noch an der flachen Einstiegsstelle geprobt und danach waren wir wohl soweit. Die Imster Schlucht hieß uns mit anfänglich ruhigem Wasser willkommen und gab uns noch etwas Zeit das eben Gelernte auf dem Wasser zu vertiefen. Diese Gastfreundschaft hielt aber nicht lange an und gleich in der ersten Stromschnelle fegte die erste Welle über unserer Helme hinweg und ließ mich gleich das Paddeln und das Taktangeben vergessen. Mein Körper priorisierte ganz klar Luftschnappen vor "Eins, Zwei, Drei" rufen. Kurz danach der Gedanke: "Das kann ja heiter werden". Auf dem Weg zur nächsten größeren Stromschnelle, dem "Roller Coaster", hatten wir Gelegenheit das "Wildwasserschwimmen" und das Flippen, also das Kentern des Rafts, zu trainieren. Danach hieß es wieder nass werden und Spaß haben. Nach dem "Rohrbrückenschwall" („Roller Coaster“ auf deutsch) wird der Fluss etwas aufregender, Stromschnellen, kleine Walzen und mögliche Kehrwasser wechseln sich ab und man bekommt ein Gefühl für das Raft, das Team und den Fluss. Die einstige Schlüsselstelle des Flusses, die sagenumwobene "Memminger Walze", wurde leider weggebaggert und konnte uns nicht mit ihren Wellen erfreuen. Der Ausstieg war direkt in Haiming. Ein gelungener Auftakt der Lust auf mehr gemacht hat ...

Samstag, 11. Mai 2013

Vorbereitung: Literatur

Bevor es so richtig losgehen kann braucht man natürlich erstmal Bücher und meiner Meinung nach am besten viel davon. Von der Bergliteratur die ich besitze, habe ich wahrscheinlich nicht mal die Hälfte gelesen. Egal, jetzt wird das alles anders :-) Ich habe mich für die folgenden Bücher entschieden:


Ulrich Stanciu - Traumtouren Transalp 

Der Klassiker für leidenswillige Mountainbiker vom Alpencross Pionier selbst. Der Herausgeber des Bike Magazins und Erfinder des "Bike-Transalp"-Rennens Ulrich Stanciu ist der Urvater des Alpencross-Gedankens. In seinem Buch beschreibt er 20 sehr gut recherchierte Touren und liefert mit der beiliegenden Software Bike GPS RichTrack Factory die optimale Voraussetzung für die individuelle Planung des Vorhabens Alpenüberquerung.



Sven Ahrens - MTB-Alpencross individuell

Eine ganzheitliche Einführung in die Thematik, welche dem Leser die optimale Möglichkeit gibt sich mit den verschiedenen Gesichtspunkten der Alpenüberquerung auseinanderzusetzen. Von Flora und Fauna über Karten- und Wetterkunde bist hin zur Tourenplanung in 10 Schritten, Vorbereitung, Sicherheit, Ausrüstung wird alles ausführlich auf ca. 150 Seiten beschrieben. Für das Buch habe ich mich entschieden, da unser Vorhaben auch von Anfang an individuell geplant wird.



Udo Kewitsch - Faszination AlpenX - Band 1

Die lockere Art und Weise wie Udo Kewitsch die drei schönsten seiner Transalp-Touren zum Gardasee beschreibt, nimmt dem Thema  Alpenüberquerung etwas die oft propagierte Ernsthaftigkeit. Die Entscheidung für das Buch traf ich anhand des Covers. Nach der anstrengenden Tour in einem atemberaubenden Ambiente ein Bad nehmen ... genau das Richtige. Neben den Touren gibt der Autor noch Tipps und Tricks für Vorbereitung, Packliste, GPS, Navigation und das Flirten mit den Hüttenmädels.

Mein Ziel ist es die Tour anhand dieser drei Bücher zu planen und dabei die Pro und Contras der Aspekte wie Vorbereitung, Training, Ausrüstung, Tourenplanung, Tourendurchführung etc. zu beleuchten. 

Samstag, 4. Mai 2013

Bestandsaufnahme Alpencross

Am 15. Juli ist es nun so weit. Der zweiwöchentliche Urlaub zu unserem ersten Alpencross beginnt.

Was haben wir bis jetzt?

  • Fitness? ... so la la, ich habe es letztes Jahr auf ca. 450 km geschafft und dabei max. 3000 hm gemacht. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für die geplante Unternehmung, aber immerhin werde ich in der Woche durch die Alpen mehr auf dem Rad sitzen als 2012. 
  • Eine Route? ... na ja, wir wollen von Deutschland nach Italien an den Gardasee, wir haben also schon mal ein Ziel, die Route wird sich noch finden.
  • Ein Ziel? ... Gardasee ;-)
  • Ausrüstung? ... was man als normaler Biker so hat ... Bikes, Rucksäcke, Trinkflaschen, GPS, Klamotten - könnte klappen
  • Motivation? ... also ich kann nur für mich sprechen ... auf jeden Fall
  • Know-How? ... einen Platten kann ich beheben und ich habe paar Bücher zum Thema
Was brauchen wir also noch?

  • Training
  • Route
  • Ausrüstung 
  • Know-How
Das sollte in den nächsten 10 Wochen zu schaffen sein.

Samstag, 27. April 2013

So jetzt wird gebloggt :-) Warum?

1. Es regnet. Im Raum Nürnberg gab es im Jahr 2012 ca. 570 Liter Niederschlag. Dieser Trend setzt sich gefühlt in 2013 fort, bis April ca. 125 Liter Niederschlag
2. Ich bin mal wieder viel zu früh wach
3. Seit ich "draußen" unterwegs bin schreibe ich Tourenbücher. Zugegebenermaßen das ist noch nicht so lange und meine Touren passen auch in ein Tourenbuch, allerdings ist es hierbei wie mit dem Niederschlag: gefühlt werden es immer mehr und vielleicht nützen meine Erfahrungen für deine Tourplanung. Was ich draußen mache? Eigentlich alles was meiner Meinung nach Spass macht. Meine Favoriten sind Bergsteigen, Skitouren, Moutainbiken und Klettersteigen.

Also dann, viel Spass beim Lesen ...